140 Jahre EPI: Seit 1886 für Menschen da

Wie arbeitet eine Arbeitsagogin, ein Arbeitsagoge in der EPI?



Am 31. August 1886 begann die Geschichte der Schweizerischen Epilepsie-Stiftung. 140 Jahre später hat sich vieles verändert. Geblieben ist ein Auftrag, der die EPI bis heute prägt: Menschen zu begleiten, zu unterstützen und ihnen ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.


Wo alles begann

Zürich, 31. August 1886: Auf der Rüti wird ein Haus für Kinder mit Epilepsie eröffnet. Es bietet Platz für rund 40 bis 50 Kinder, für die es damals kaum geeignete Betreuungs- und Bildungsmöglichkeiten gab.

Die damalige «Schweizerische Anstalt für Epileptische» sollte diesen Kindern ein Zuhause geben. Heilung und Pflege gehörten ebenso zum Auftrag wie Erziehung und Bildung.

Damit begann auf der Lengg eine Geschichte, die bis heute weitergeschrieben wird.



140 Jahre EPI sind auch 140 Jahre voller persönlicher Geschichten, Begegnungen und Erfahrungen. Deshalb haben wir Menschen aus unterschiedlichen Bereichen der EPI gefragt, was diesen Ort für sie ausmacht, was aus der Vergangenheit bleiben soll und was sie sich für seine Zukunft wünschen. Ihre Antworten begleiten uns durch diesen Jubiläumsbeitrag.




Bild von swissepi.ch
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Marco Beng
CEO Schweizerische Epilepsie-Stiftung

Wenn du auf 140 Jahre EPI zurückblickst: Was beeindruckt dich an dieser Geschichte am meisten?

«Mich beeindruckt, dass es bereits vor 140 Jahren Menschen gab, die erkannten, dass Kinder mit Epilepsie einen Ort und besondere Unterstützung brauchten. Damals war die Erkrankung stark stigmatisiert, und viele Betroffene lebten in psychiatrischen Einrichtungen oder unter sehr schwierigen Bedingungen. Dass Menschen den Mut hatten, für diese Kinder einen eigenen Ort zu schaffen, finde ich bis heute bemerkenswert. Es war zudem keine rein schweizerische Entwicklung, sondern Teil einer Bewegung, die in verschiedenen Ländern Europas entstand.»


Eine andere Zeit, ein gemeinsamer Auftrag

Wer 140 Jahre zurückblickt, begegnet einer Welt, die mit unserer heutigen kaum vergleichbar ist. Das medizinische Wissen über Epilepsie war begrenzt, wirksame Behandlungsmöglichkeiten waren rar und Menschen mit Epilepsie waren häufig mit Vorurteilen, Ausgrenzung und fehlenden gesellschaftlichen Perspektiven konfrontiert.


Die EPI bot einen geschützten Lebensraum und verband medizinische Betreuung schon früh mit Pflege, Bildung, Beschäftigung und Gemeinschaft.Vieles davon würde heute anders bezeichnet und gestaltet werden. Und doch lässt sich in den Anfängen bereits etwas erkennen, das die EPI bis heute auszeichnet: Der Blick galt nie allein einer Erkrankung, sondern immer auch dem Menschen und seinem Leben.



Bild von swissepi.ch
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Karsten Riedl
Pfarrer

Was ist für dich über die 140 Jahre EPI hinweg bis heute spürbar geblieben?

«Die Seelsorge ist ab dem ersten Tag bis heute sichtbarer Teil der 140-jährigen EPI. Es macht mich stolz, wie sich täglich Herz und Verstand die Hand geben, wie der einzelne Mensch mit seinen sichtbaren und unsichtbaren Bedürfnissen wahrgenommen wird und mit welcher Leidenschaft Begegnungen stattfinden, die mein Herz wärmen.» «Wenn ich mittags und abends die Glocke unserer EPI-Kirche höre, schliesse ich alle, die hier leben und arbeiten, ins Gebet ein, denn ohne sie wäre unsere Stadt nur halb so schön. Dass die Glocken unserer EPI-Kirche bis heute dreimal täglich läuten, ist etwas ganz Besonderes und bekannt einmalig unter ähnlichen Institutionen.


Mitarbeitende werden in ihrem individuellen Arbeitsprozess begleitet



140 Jahre Veränderung



Bild von swissepi.ch
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Marco Beng
CEO Schweizerische Epilepsie-Stiftung

Was ist trotz aller Veränderungen über die Jahrzehnte geblieben?

«Geblieben ist, dass sich die Stiftung um Menschen in schwierigen Lebenssituationen kümmert. Heute sind das nicht mehr ausschliesslich Menschen mit Epilepsie. Es sind auch Menschen nach einem Hirnschlag, mit Multipler Sklerose oder Parkinson, Kinder mit besonderen schulischen Bedürfnissen oder Jugendliche, die Unterstützung auf ihrem Weg zurück in die Gesellschaft brauchen. Die EPI ist bis heute eine Organisation von Menschen für Menschen.»


Mit dem medizinischen und gesellschaftlichen Fortschritt veränderte sich auch die EPI.


Aus der 1886 gegründeten «Schweizerischen Anstalt für Epileptische» entwickelte sich über Jahrzehnte eine moderne Organisation mit unterschiedlichen Aufgaben und Angeboten.

Besonders deutlich zeigt sich dieser Wandel in der Medizin. Fortschritte in Diagnostik und Therapie haben die Behandlung von Epilepsie grundlegend verändert. Gleichzeitig entwickelten sich die Möglichkeiten in Betreuung, Bildung, Wohnen und Arbeiten weiter.


Auch die Schule ist seit den Anfängen eng mit der Geschichte der EPI verbunden. Bereits 1886 gehörte die Bildung der Kinder zum Alltag. Aus der späteren EPI Spitalschule heraus entstand 1986 die Oberstufenschule Lengg. Was damals mit fünf Jugendlichen begann, ist heute eine Tagessonderschule für Jugendliche mit besonderen schulischen Bedürfnissen.

Auch Wohnen, Arbeiten und gesellschaftliche Teilhabe haben eine lange Tradition. Heute bietet das EPI WohnWerk Menschen mit Beeinträchtigung Wohn-, Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten und ist seit 2013 ein eigenständiger Betrieb der Schweizerischen Epilepsie-Stiftung.


Bild von swissepi.ch
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André Arndt
Leiter Logis & Stv. Leiter Hotellerie, EPI Services

Wenn die Gründerinnen und Gründer von 1886 heute über das EPI Areal laufen würden: Worüber würden sie wohl am meisten staunen?

«Zunächst würden sie wohl aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommen. Wenn sie dann aber etwas tiefer in die Betriebe schauen und mit den Menschen ins Gespräch kommen würden, würden sie feststellen, dass vom ursprünglichen Gedanken noch sehr viel erhalten geblieben ist. Er wurde der Zeit und den Gegebenheiten angepasst, professionalisiert und weiterentwickelt. Auch heute gibt es viele engagierte Menschen, die diesen Gedanken mit viel Herzblut in die Zukunft tragen. Ich bin mir sicher, die Gründerinnen und Gründer wären stolz auf das Geschaffene.»


Mitarbeitende werden in ihrem individuellen Arbeitsprozess begleitet


Von der «Anstalt» zur EPI von heute


Die Sprache hat sich verändert. Die Medizin hat sich verändert. Die gesellschaftliche Haltung gegenüber Menschen mit Epilepsie und Menschen mit Beeinträchtigungen hat sich verändert. Und auch die EPI selbst ist mit diesen Entwicklungen gewachsen.



Bild von swissepi.ch
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Marco Beng
CEO Schweizerische Epilepsie-Stiftung

Welche Verantwortung bringt eine 140-jährige Geschichte für die heutige EPI mit sich?

«Es ist immer eine Gratwanderung: Was aus der Geschichte und der Tradition ist so wichtig, dass wir es bewahren müssen? Und welche neuen Elemente braucht es, damit wir keine veraltete oder verstaubte Stiftung werden? Wir können nicht einfach alles über Bord werfen. Die Geschichte gibt unseren Werten einen Boden. Gleichzeitig müssen wir offen für neue und manchmal auch überraschende Ideen sein. Für mich gehört beides zusammen: traditionsbewusst sein und trotzdem konsequent in die Zukunft gehen.»


Heute ist die Schweizerische Epilepsie-Stiftung ein vielseitiges Mehrspartenunternehmen. Ihre Betriebe und Angebote reichen von Medizin, Wohnen und Arbeiten über Bildung und Sozialberatung bis zu Gastronomie und weiteren Dienstleistungen.

Rund 1'000 Mitarbeitende setzen sich heute für die unterschiedlichen Aufgaben der EPI ein.



Bild von swissepi.ch
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Béatrice Tissot-Daguette

Leiterin Services & Stv. Leiterin EPI WohnWerk

Was macht die EPI für dich zu einem besonderen Arbeitsort?

«Manchmal ganz schön herausfordernd, aber nie langweilig: Im EPI WohnWerk ist kein Tag wie der andere. So vielfältig wie das Angebot im EPI WohnWerk und mein eigener Arbeitsbereich, so unterschiedlich sind auch die Menschen, die bei uns wohnen und arbeiten. Das EPI WohnWerk lebt von den Geschichten, dem Wissen und Können, der Kreativität und dem Engagement, das jede und jeder mitbringt und damit unseren Alltag prägt.»



Was 1886 mit einem Haus für Kinder mit Epilepsie begann, ist zu einem vielfältigen Netzwerk geworden. Und dennoch gibt es eine Verbindung zwischen damals und heute: den Anspruch, Menschen nicht auf eine Diagnose oder Beeinträchtigung zu reduzieren.



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Andrea Libardi

Leiterin Fundraising

Gibt es etwas, das die EPI besonders gut kann oder anbietet, von dem ausserhalb der EPI viel zu wenige Menschen wissen?

«Viele Menschen kennen die EPI vor allem über die Klinik oder den EPI Park. Dass zur EPI beispielsweise auch das WohnWerk, die Sonderschule, die Kirche oder die Pferde gehören, wissen viele nicht. Externe Besucherinnen und Besucher sind immer wieder erstaunt, wie gross und vielfältig die EPI tatsächlich ist.»


Mitarbeitende werden in ihrem individuellen Arbeitsprozess begleitet
Bild von swissepi.ch
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Marco Gusmeroli

Bereichsleiter Arbeiten, EPI WohnWerk

Was ist für dich «typisch EPI»?

«Was mich von Anfang an besonders positiv beeindruckt hat, ist die personenzentrierte Haltung der Mitarbeitenden im EPI WohnWerk. Sie ist geprägt von dem Gedanken, unseren Klientinnen und Klienten Teilhabe, Mitbestimmung und Selbstwirksamkeit so weit wie möglich zu ermöglichen. Im EPI WohnWerk sind diese Werte nicht nur Worte, sondern werden im Alltag gelebt und sind fest in der Haltung der Mitarbeitenden verankert.»


Geschichte steckt auch in diesem Areal


Wer heute durch den EPI Park geht, begegnet dieser 140-jährigen Geschichte an vielen Orten.

Das historische Gründungshaus erinnert bis heute an die Anfänge der EPI. Andere Gebäude kamen hinzu, Aufgaben veränderten sich und neue Angebote entstanden. Das Areal entwickelte sich mit der Institution weiter.


Mitarbeitende werden in ihrem individuellen Arbeitsprozess begleitet



Bild von swissepi.ch
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Andrea Libardi

Leiterin Fundraising

Wenn die Gründerinnen und Gründer von 1886 heute über das EPI Areal laufen würden: Worüber würden sie wohl am meisten staunen?

«Wahrscheinlich darüber, dass es kein Heim für Kinder mehr gibt, dass das frühere Frauen- und Männerhaus nicht mehr steht – und dass man sich heute frei über das Gelände bewegen kann. Ein Zugangstor gibt es nicht mehr. Gleichzeitig würden sie sehen, wie vielfältig die EPI mit Klinik, Neurorehabilitation, Sonderschule, Jugendheim und vielen weiteren Angeboten geworden ist.»

Dabei ist die EPI längst nicht mehr nur ein Ort für Menschen, die hier behandelt, begleitet, betreut oder beschäftigt werden. Das öffentlich zugängliche Areal ist auch ein Ort der Begegnung geworden.

Vielleicht zeigt sich gerade darin besonders gut, wie sehr sich die EPI in 140 Jahren verändert hat: aus einem geschützten Ort ist zunehmend auch ein offener Ort geworden.


Bild von swissepi.ch
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Andrea Libardi

Leiter Arealpflege & Tierhaltung

Was macht die EPI für dich zu einem besonderen Arbeitsort?

«Die EPI liegt an einem der schönsten Orte oberhalb des Zürichsees, auf einem naturbelassenen Areal, auf dem Pferde, Alpakas, Ziegen und viele andere Tiere ganz selbstverständlich dazugehören. Was den Ort für mich aber wirklich besonders macht, sind die Begegnungen: Hier sind alle per Du, man wird menschlich gesehen und wahrgenommen. Diese Kombination aus einem fast schon verzauberten Ort und dieser Menschlichkeit ist für mich die eigentliche Qualität der EPI.»


Der Arbeitsprozess beinhaltet vielfältige Aufgaben


Was bleibt nach 140 Jahren?


Ein Jubiläum lädt dazu ein, zurückzublicken. 140 Jahre EPI bedeuten unzählige Geschichten von Menschen, die hier gelebt, gearbeitet, gelernt, behandelt, begleitet oder Angehörige unterstützt haben.


Bild von swissepi.ch
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Jonathan Ribi

Mitarbeiter AVOR, EPI WohnWerk

Was macht die EPI für dich zu einem besonderen Arbeitsort?

«Ich bin als Quereinsteiger zur EPI gekommen und wusste nicht genau, was alles auf mich zukommen würde. Besonders positiv hat mich überrascht, wie viel positive Energie unsere betreuten Mitarbeitenden einem mitgeben können. Bei keinem früheren Job wurde ich morgens mit so viel Freude begrüsst. Gerade an Tagen, an denen die eigene Motivation vielleicht noch nicht so gross ist, hilft mir das, täglich mein Bestes zu geben.»

Es bedeutet aber auch, nach vorne zu schauen.


Denn trotz aller Fortschritte bleiben Aufgaben bestehen. Menschen mit Epilepsie erleben auch heute Vorurteile und Unsicherheiten. Menschen mit Beeinträchtigungen sollen möglichst selbstbestimmt leben und selbstverständlich Teil unserer Gesellschaft sein können. Medizin, Betreuung und Bildung entwickeln sich weiter und stellen uns vor neue Fragen.


Bild von swissepi.ch
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Samira Stooss

Stabstelle Betriebsorganisation

Was bedeutet für dich persönlich ein lebenswertes Leben?

«Für mich ist ein lebenswertes Leben eines, das sich möglichst sehr nach dem eigenen anfühlt. Nicht möglichst normgerecht, reibungslos oder vollkommen – sondern eigen, wahrhaftig und menschlich. Vielleicht beginnt ein gutes Leben dort, wo wir aufhören, unser Menschsein überzeugend zu verstecken und uns daran zu messen, wie ein Leben vermeintlich zu sein hat. Am Ende sollte ein gutes Leben nicht möglichst perfekt in die Welt passen. Es sollte möglichst sehr das Eigene sein.»

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Marco Beng
CEO Schweizerische Epilepsie-Stiftung

Was soll die EPI trotz aller zukünftigen Entwicklungen auf keinen Fall verlieren?

«Das Menschliche, das Miteinander und gleichzeitig die Professionalität. Insbesondere in der Epileptologie verfügen wir über eine aussergewöhnliche fachliche Tiefe und Konzentration. Gleichzeitig sollen sich die Menschen bei uns nicht nur medizinisch gut behandelt, sondern auch wahrgenommen und ernst genommen fühlen. Diese Verbindung aus Menschlichkeit und hoher Fachkompetenz dürfen wir nicht verlieren.»

Mitarbeitende werden in ihrem individuellen Arbeitsprozess begleitet


Der Auftrag der EPI ist deshalb auch nach 140 Jahren aktuell.


Bild von swissepi.ch
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Marco Beng
CEO Schweizerische Epilepsie-Stiftung

Wo muss sich die EPI weiterentwickeln, damit sie ihrem Auftrag auch in Zukunft gerecht wird?

«Wir müssen unsere Angebote immer wieder kritisch prüfen: Werden sie tatsächlich gebraucht, und können wir darin einen besonderen Beitrag leisten? Es bringt nichts, ein Angebot allein aus Tradition weiterzuführen, wenn andere es besser machen oder sich die Bedürfnisse verändert haben. Gleichzeitig müssen wir betriebswirtschaftlich fit, innovativ und als Arbeitgeberin attraktiv bleiben. Die Herausforderung besteht darin, das Sinnvolle zu bewahren und zugleich den Mut zu haben, Neues aufzubauen oder Bestehendes weiterzuentwickeln.»


Was wünschst du der EPI für die kommenden Jahre und mit Blick auf das 150-jährige Jubiläum im Jahr 2036?

«Ich wünsche mir, dass wir das Schweizerische Epilepsie-Zentrum weiter stärken und noch bekannter machen. Gleichzeitig möchte ich, dass wir weiter gegen die Stigmatisierung von Menschen mit Epilepsie arbeiten und verständlich vermitteln, was Epilepsie ist und wie gut viele Betroffene damit leben können.»


Seit 1886 für Menschen da


Seit jenem 31. August 1886 sind 140 Jahre vergangen.


Generationen von Mitarbeitenden haben die EPI geprägt. Medizinische Erkenntnisse haben neue Möglichkeiten eröffnet. Gesellschaftliche Vorstellungen haben sich verändert. Aus einem Kinderhaus entstand eine vielseitige Stiftung.


140 Jahre sind deshalb nicht nur ein Grund zum Feiern. Sie sind auch Anlass, all jenen Danke zu sagen, die die EPI auf diesem Weg begleitet und mitgestaltet haben: unseren Mitarbeitenden, Klientinnen und Klienten, Patientinnen und Patienten, Schülerinnen und Schülern, Angehörigen, Partnerorganisationen, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie allen Menschen, die sich der EPI verbunden fühlen.



Was 1886 begann, führen wir gemeinsam weiter: für Menschen und für ein möglichst selbstbestimmtes und lebenswertes Leben.



Der Arbeitsprozess beinhaltet vielfältige Aufgaben


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